Aktuelle Meldung

Aus der Gemeinderatssitzung vom 22.02.2016


Aufhebung der Rechtsverordnung vom 06.08.1974 zum Schutz der Grundwasserfassung des ehemaligen Tiefbrunnens in March-Holzhausen
Auf der Gemarkung Holzhausen besteht noch ein rechtskräftig festgesetztes Wasserschutzgebiet zum Schutz der Grundwasserfassung. Die Rechtsverordnung wurde im Jahre 1974 erlassen. Das Landratsamt Breisgau Hochschwarzwald beabsichtigt, diese aufzuheben, da eine Wasserentnahme zur Trinkwasserversorgung aus dem Tiefbrunnen seit 1987 nicht mehr stattfindet. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für die Aufhebung der Rechtsverordnung vom 06.08.2016 aus.

Vergabe von Bauaufträgen – Hofbefestigung Bauhof March
Der Hofbereich des Bauhofes besteht in einem Teilbereich noch aus Naturboden. Zur Verbesserung der Arbeitsabläufe (Rangieren, Lagerflächen etc.) soll dieser befestigt werden. Die Tief- und Straßenbauarbeiten wurden beschränkt ausgeschrieben. Insgesamt gingen 6 Angebote ein. Der Gemeinderat hat einstimmig die Vergabe an den günstigsten Bieter, die Fa. Peter Hoch GmbH aus Freiburg i.Br. zum Angebotspreis in Höhe von 25.962,69 € brutto beschlossen.

Nachmittagsbetreuung Grundschule Neuershausen – Umbau des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses Neuershausen
Die Gemeinde übernimmt ab dem Schuljahr 2016/2017 die Nachmittagsbetreuung für die Grundschüler des Ortsteils Neuershausen. Die entsprechenden Räumlichkeiten sollen im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus neben der Schule geschaffen werden. Architekt Alexander Marschall von Bieberstein stellte den Gemeinderäten zwei Umbauvarianten vor. Der Gemeinderat sprach sich mehrheitlich für die etwas teurere Variante A aus, da diese Vorteile bei einer späteren Dachdämmung aufweist und eine einheitliche Dachfläche zur Straßenseite hin gewährleistet. Die Kostenschätzung für Variante A beläuft sich auf 171.399,50 € und liegt damit um rund 12.840,00 € über den Kosten der Variante B.

Bebauungsplanverfahren Stegen-Furtfeld; Neufassung
Die zweite Offenlage der Neufassung des Bebauungsplans Stegen-Furtfeld fand in der Zeit vom 04.01.2016 bis 21.01.2016 statt. Die eingegangenen Anregungen wurden beraten und abgewogen. Ein Satzungsbeschluss konnte nicht erfolgen, da die zweite Offenlage ein Verbot von Dachgauben für flachgeneigte Dächer vorsah. Eine Mehrheit der Gemeinderäte kam inzwischen zu dem Schluss, dass diese Regelung aufgehoben werden sollte. Durch das Verbot würde eine sinnvolle Nachverdichtung im Baugebiet verhindert und dem Flächenverbrauch Vorschub geleistet, weil so benötigter Wohnraum anderweitig geschaffen werden muss. Der Planungsentwurf soll daher noch einmal geändert und Regelungen für Gauben bei flachgeneigten Dächern aufgenommen werden. Dies macht eine erneute, dritte Offenlage erforderlich, über die die Einwohner rechtzeitig informiert werden.

Umwandlung Werkrealschule in Gemeinschaftsschule March
Freigabe der Bewerbungs- und Eignungskriterien für das VOF-Verfahren und zur Veröffentlichung im europäischen Amtsblatt
Die Werkrealschule hat am 01.02.2016 die Zustimmung zur Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule erhalten. Am 23.11.2015 hat der Gemeinderat March das Büro Steybe Controlling aus Kirchzarten mit der Verfahrensbegleitung für ein mehrstufiges VOF-Verfahren für Gebäudeplanungsleistungen beauftragt. Zur Ausführung soll das am 23.11.2015 vorgestellte VOF-Verfahren mit Planung - Verhandlungsverfahren mit Lösungsvorschlägen nach Teilnahmewettbewerb kommen.
Mittlerweile wurde ein Gremium aus Vertretern des Gemeinderates, der Schule, der Verwaltung, der Eltern- und Schülervertretern gebildet („GMS-Gremium“).
Am 15.02.2016 tagte das Gremium erstmalig, um die Bewerbungs- und Eignungskriterien für das VOF-Verfahren festzulegen, die den Gemeinderäten in der Sitzung vorgestellt wurden. Die genannten Eignungskriterien wurden vom Gremium grundsätzlich befürwortet. Allerdings wurde Kritik geäußert, dass auf Grund der vorgeschlagenen Kriterien und deren Gewichtung nur größere Büros mit Erfahrung bei Großprojekten in Frage kommen würden. Nach intensiver Beratung wurden die vorgeschlagenen Kriterien mehrheitlich gebilligt. Allerdings wurde der Zeitraum für den Nachweis von Bauaufträgen über 1 Mio. Euro von drei auf fünf Jahre verlängert.
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Redakteur / Urheber