Aktuelle Meldung

Aus dem Gemeinderat vom 18.06.2012


  1. Zum weiteren Fortschritt der Arbeiten am neuen Feuerwehrhaus standen einige Entscheidungen an, über die der Gemeinderat diskutierte und entschied. Die Metallbau- und Schlosserarbeiten wurden an die Fa. Leutner, Herbolzheim, vergeben. Der Farbton der Außenfassade war sehr umstritten, es standen grau/anthrazit sowie ein roter Farbvorschlag in der Diskussion. In einer früheren Besichtigung an der Baustelle hatten sich die Ratsmitglieder einen ersten Eindruck verschafft. Herr Architekt Hess zeigte dem Gemeinderat nochmals diverse Farbtafeln sowie eine Gebäude-Visualisierung an der Leinwand. Letztlich entschied man sich mehrheitlich für einen Grauton als farbliche Gestaltung der Gebäudefassade. Zu einer Vergabe der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Feuerwehrhauses kam es noch nicht, der planende Fachingenieur Burgert muss einige strittige Fragen zur Beschichtung und Gewährleistung klären und prüfen.
     
  2. Im Frühjahr erfolgte auf Anregung des Gemeinderates die öffentliche Ausschreibung der Stromlieferung für sämtliche kommunalen Abnahmestellen und die Straßenbeleuchtung für die Jahre 2013 bis 2015. Als Kriterium wurde eine mindestens 30%ige Unterschreitung der CO2 Emission gegenüber dem nationalen Strommix gefordert. Einziger Anbieter war die badenova GmbH, die Strom aus norwegischen Wasserkraftanlagen anbot. Die badenova erhielt den Auftrag.
     
  3. Die meisten bei den Gemeinden eingesetzten EDV-Programme wie z.B. das Einwohnerwesen und das Finanzwesen laufen bei der Kommunalen Informationsverarbeitung Baden-Franken einem kommunalen Rechenzentrum. Träger dieses Rechenzentrums sind bisher in Südbaden die Land- und Stadtkreise, in Nordbaden und in Franken schon immer die Gemeinden. Insbesondere aus steuerlichen Gründen sollten nun auch die Gemeinden in Südbaden Anteile am Rechenzentrum übernehmen. Dies soll kostenneutral erfolgen, in dem der Landkreis von seinem Anteil entsprechende Bruchteile auf seine Kreisgemeinden kostenfrei überträgt. Der Gemeinderat beschloss unter diesen Vorgaben, dass die Gemeinde March sich am Rechenzentrum beteiligt.
     
  4. Im Zuge der Fortschreibung des Regionalplanes des Regionalverbandes Südlicher Oberrhein werden Gemeinden in Unter- Mittel- und Oberzentren „eingeteilt“, die für die bauliche Entwicklung und Verdichtungsraum maßgebend sein werden. Entsprechende Informationen für March stehen allerdings noch aus. Vorweg soll die benachbarte Gemeinde Teningen als Unterzentrum ausgewiesen werden, wogegen die Gemeinde March keine Einwände hat.
     
  5. Aufgrund der kürzlich erfolgten Offenlage der 2. Änderung des Bebauungsplanes Ergelacker in Hugstetten sind einige Stellungnahmen von Behörden sowie Anträge von Bürgern eingegangen. Mit diesen Anregungen hat sich die Bauverwaltung auseinandergesetzt und nun dem Gemeinderat entsprechende Vorschläge und Abwägungen empfohlen. Diesen Argumenten stimmte der Gemeinderat zu, sie führen zu keiner inhaltlichen Änderung des Bebauungsplanentwurfes. Die Änderung wurde abschließend als Satzung beschlossen.